Symposien Sonntag

Änderungen im Programmablauf vorbehalten.

 
dt/engl
Saal C1 08:30 - 09:45 02.10.2016
Symposium So06
Genetik in der ophthalmologischen Onkologie
Vorsitzende/r: Antonia M. Joussen (Berlin), Norbert Bornfeld (Essen)

Die genetische Analyse verändert die Therapie okulärer Tumore zunehmend. Dieses Symposium diskutiert die Wertigkeit einer genetischen Analyse sowie die daraus resultierenden Therapieansätze.
Referent/in: Antonia M. Joussen (Berlin)
Neue therapeutische Ansätze in der ophthalmologischen Onkologie fußen auf der Kenntnis von Signalwegen des Tumors. In jüngster Zeit wurde bei einigen melanozytären Tumoren große Fortschritte erzielt. Die Genetik vaskulärer Tumore läßt sich am Hippel-Lindau Syndrom erörtern, bei dem es lokal durch eine erhöhte VEGF und hypoxia induced factor (HIF) expression kommt. Tumorellen und die Okularen Läsionen exprimieren auch Erythropoietin (Epo), Epo receptor (EpoR) und CD133. Diskutiert werden Möglichkeiten und Misserfolge in der therpeutischen Nutzung.
Referent/in: Sarah Coupland (Liverpool)
Referent/in: Norbert Bornfeld (Essen)
Referent/in: Dietmar Lohmann (Essen)
Alle Patienten mit beidseitigem oder familiärem Retinoblastom und ein Teil der Patienten mit nicht familiärem einseitigen Retinoblastom haben die Erkrankung auf der Grundlage einer genetischen Disposition entwickelt. Die Bestimmung der individuellen genetischen Ursache bei diesen Patienten ermöglicht eine genetische Analyse bei Angehörigen und damit den Nachweis oder Ausschluss eines erhöhten Risikos. Darüber hinaus haben die Ergebnisse genetischer Analysen insbesondere bei Patienten mit nicht familiärem einseitigen Retinoblastom auch Konsequenzen für die Therapie und die posttherapeutische Betreuung.
Referent/in: Claudia Auw-Hädrich (Freiburg)
Die systemischen Behandlungsoptionen von Malignomen der Bindehaut und Lider werden erörtert, vor allem die des malignen Melanom. In diesem Gebiet hat sich in den letzten Jahren sehr viel entwickelt, die Entscheidung über die Behandlung richtet sich vor allem nach dem Vorliegen oder Fehlen bestimmter Mutationen, wie z.B. die des BRAF-Gens.