Freie Vortragssitzungen, Freitag, 30. 9. 2016

 
dt/engl
Raum Paris 16:15 - 17:30 30.09.2016
Freie Vortragssitzung Fr26
Glaukom: Diagnostik // Diagnostics
Vorsitzende/r: Michael Diestelhorst (Köln), Matthias Klamann (Berlin)

Referent/in: Lars Choritz (Magdeburg)
Hintergrund: Im Rahmen der ARGOS-02-Studie wurde 22 Glaukompatienten während einer geplanten Kataraktoperation ein sulcusfixierter intraokularer Drucksensor (Eyemate-IO, Implandata Ophthalmic Products GmbH, Hannover) implantiert. Dieser erlaubt nicht nur eine telemetrische Selbstmessung des IOD durch den Patienten, sondern auch automatische Messungen während der Nacht sowie quasi-kontinuierliche „live“-Messungen über einen beliebigen Zeitraum. Methoden: Bei einer Patientin der ARGOS-02-Studie wurde mithilfe einer modifizierten Schlafmaske automatisch in einem vorgegebenen (5 Minuten-) Rhythmus im Abstand von drei Monaten jeweils an 12 bzw. 13 aufeinanderfolgenden Nächten der Augeninnendruck telemetrisch gemessen. Darüber hinaus wurde bei zwei Patienten eine „online“-Messung über einen Gesamtzeitraum von ca. 60 Minuten mit einer Frequenz von 10 Messungen pro Sekunde durchgeführt und dokumentiert. Auswirkungen von Änderungen der Körperposition, körperlicher Aktivität, Änderungen der Blickrichtung, Husten oder das Ausüben des Valsalva-Manövers auf den Augeninnendruck konnten detailliert analysiert werden. Ergebnisse: Während der Nachtmessungen wurden insgesamt mehr als 1600 Einzelmessungen erhoben, die ein gut reproduzierbares „Nachtprofil“ des Augeninnendrucks bei der Patientin zeigen. Dieses weist eine nächtliche Drucksenkung auf 8-10 mmHg auf, während der IOD in den Abend- und Morgenstunden durchschnittlich ca. 3-4 mmHg höher liegt. Während der „online“-Messungen konnte ein pulssynchron schwankender IOD (im Sinne einer okulären Pulsamplitude) aufgezeigt werden, der sich darüber hinaus sehr dynamisch mit jeglicher körperlicher Aktivität sowie einfachen Augenbewegungen änderte. Beim Husten und Lachen stieg der IOD, ebenso wie beim Valsalva-Manöver oder beim Vorbeugen des Oberkörpers. Das Zusammenkneifen der Augenlider führte kurzfristig zu außerordentlichen Druckanstiegen bis 70 mmHg, während bei normalem Lidschluss oder in Rückenlage ein deutlicher Abfall des IOD zu detektieren war. Schlussfolgerungen: Der intraokulare Drucksensor Eyemate-IO erlaubt nicht nur die tägliche IOD-Kontrolle durch den Patienten selbst, sondern ermöglicht darüber hinaus die Erhebung wirklichkeitsnaher Tages- und Nachtdruckprofile. Der Einfluss verschiedener physiologischer Parameter wie auch die Wirkung verschiedener pharmakologischer Substanzen auf den Augeninnendruck können mithilfe des Sensors in bislang ungekannter zeitlicher Auflösung untersucht werden.
Referent/in: Laura Schrems (Erlangen)
Hintergrund und Fragestellung: Aufgrund des langsam fortschreitenden Charakters der glaukomatösen Optikusatrophie untersuchten wir das prädiktive Potenzial von klinischen, strukturellen und funktionellen Parametern. Das Ziel der Studie war, den Einfluss von Langzeiteffekten auf die Progression der Erkrankung zu untersuchen. Dabei verglichen wir die Werte der retinalen Nervenfaserschicht (RNFL) der optischen Kohärenztomographie (OCT), morphometrische Messungen der konfokalen Scanning Laser Ophthalmoskopie (CSLO) und Funktionsmessungen der frequenzgedoppelten Perimetrie (FDT), um eine Gesichtsfeldkonversion in der standardisierten automatischen Weiß-auf-Weiß Perimetrie (SAP) vorherzusagen. Methodik: In die Studie wurden 99 Augen von 99 präperimetrischen Patienten, 103 Augen von 103 Patienten mit okulärer Hypertension und 78 Augen von 78 Normalprobanden eingeschlossen. Alle Patienten und Normalprobanden erhielten eine augenärztliche Untersuchung sowie SAP, Papillenfotografie, OCT, CSLO, und FDT. Bei Beginn der Studie zeigten alle eingeschlossenen Patienten und Normalprobanden normale Gesichtsfeldbefunde. Kaplan-Meier-Überlebenskurven, sowie uni- und multivariate proportionale Hazard-Modelle wurden errechnet, um den Einfluss verschiedener morphometrischer, funktioneller und klinischer Variablen auf das konversionsfreie Überleben zu analysieren. Ergebnisse: Im Nachbeobachtungszeitraum von 6 Jahren zeigten 26 Augen (9.3%) eine Gesichtsfeldkonversion. Die durchschnittliche RNFL außerhalb normaler Grenzen zeigte die höchste Hazardratio mit 1,5 (95% Konfidenzintervall 1,1-1,9) pro 10 µm Verlust für die OCT und der Glaucoma Probability Score (GPS) der CSLO temporal-superior außerhalb normaler Grenzen die höchste Hazardratio mit 1,3 (95 % Konfidenzintervall, 1,0-1,6) pro 0,1 Zunahme in einem multivariaten Modell nach Berücksichtigung des morphologischen Papillenstadiums und des gemessenen Augeninnendrucks bei Beginn der Studie. Schlussfolgerung: Sowohl die Messung der RNFL mit der OCT als auch des GPS mit der CSLO sind in hohem Maße prädiktiv für eine zukünftige Gesichtsfeldkonversion. Beide Methoden bieten zusätzlich zur morphometrischen Papillenbeurteilung durch Glaukomexperten anhand von Papillenfotos einen zusätzlichen, prädiktiven Wert.
Referent/in: Olena Honchar (Kharkiv)
Relevance: Primary open-angle glaucoma is one of the main causes of blindness in the world’s population. Moreover, its incidence increases with age. Primary glaucoma is pathogenetically heterogeneous and multifactorial pathology with a threshold effect. Its etiology is associated with many risk factors. According to experimental research, the basis of the pathological process in primary open-angle glaucoma is the loss of ganglion cells of the retina. Objective: To study the relation of retinal ganglion cells complex thickness to visual acuity in patients with primary open-angle glaucoma. Materials and Methods: 34 patients (64 eyes) with primary open-angle glaucoma have been surveyed, including 13 males and 21 females. In all patients, the intraocular pressure was compensated. The study included patients with completely excluded reasons for the decrease in visual acuity. In particular, exclusion criteria were: the presence of amblyopia, high myopia, astigmatism, initial cataract, corneal and vitreous opacity, maculopathy, age-related macular degeneration, chorioretinal scars, uncompensated hypertension, connective tissue disease, a history of circulatory disorders in the great vessels of the retina and surgery on the eyeball. Reduced visual acuity was defined when being below 0.95 (adjusted). Visual acuity equal to 0,95-1,0 (adjusted) was considered normal. The survey included a conventional ophthalmic research methods, static computerized perimetry and optical coherence tomography. In presence of non-normal distribution of variables in at least one clinical group, non-parametrical statistical indices were used: median (Me); lower and upper quartile (LQ and UQ). Results: The value of the median, lower and upper quartile (Me (LQ; UQ) of the retinal ganglion cells complex thickness in the eyes of patients with decreased visual acuity was 55,0 (52,0, 57,0) μm which was significantly lower (p = 0.0021) compared to that in the eyes with normal visual acuity (68,0 (64,0; 71,0) μm). Conclusions: Thus, it was shown that the eyes of patients with reduced visual acuity due to glaucoma are characterized by a significantly lower (19.1%) retinal ganglion cells complex thickness.
Referent/in: Marita Awe (Hannover)
Ziel: Darstellung der diagnostischen Wertigkeit der Bruchschen Membran Öffnung basierten minimalen Randsaumbreite (BMO-MRW) im Vergleich zur peripapillären retinalen Nervenfaserschichtdicke (RNFLT) in einer Stichprobe glaukomatöser Sehnerven mit und ohne atrophem Konus Methoden: Prospektiv-retrospektive Studie 137 glaukomatöser Sehnerven (75 Patienten), davon 89 mit atrophem Konus (Gruppe 1 )und 48 ohne (Gruppe 2), sowie 103 Augen 75 gesunder Probanden (55 mit atrophem Konus, 48 ohne). BMO-MRW Sektor Analysen wurden mit Spectralis SD OCT Glaukom Modul Premium Edition und RNFLT mit SD OCT durchgeführt. Sensitivität, Spezifität und Area under Operating Receiver Curve (AUROC) wurden für jeden Sehnervensektor für BMO und RNFLT für die gesamte Stichprobe und für Gruppe 1 und 2 berechnet. Die AUROC der BMO und RNFLT wurden verglichen und auf statistische Signifikanz (p< 0,05) überprüft (DeLong et al.). Bei allen wurde Sensitivität bei einer festgelegten Spezifität von 90% bestimmt. Ergebnisse: In der gesamten Stichprobe betrug die AUROC bei BMO-MRW: Nasal (N) 0.857, Nasal inferior (NI) 0.891, Temporal (T) 0.868, Temporal Inferior (TI) 0.909, sowie Temporal Superior (TS) 0.890. Bei der RNFLT betrug sie: N 0.792, NI 0.789, T 0.717, TI 0.853, TS 0.832. In diesen Sektoren waren die Differenzen zwischen AUROC BMO und RNFLT statistisch signifikant (p< 0.0001 bis p=0.039). Nasal Superior (NS) war die Differenz ohne statistische Signifikanz. In Gruppe 2 zeigte sich, dass die AUROC der BMO NI (AUROC=0.91, 79.17% Sensitivität), NS (AUROC=0.89, 62.5%Sensitivität) ,T (AUROC=0.88, 60,42% Sensitivität), TI (AUROC=0.929, 79.17% Sensitivität), TS (AUROC=0.901, 64.17% Sensitivität), statistisch signifikant (p=0.0012 bis p=0.0188) größer als bei der RNFLT waren, während in der Gruppe 1 die AUROC der BMO NI und T (p=0.0173;p=0.003)signifikant größer als RNFLT war. Die anderen Differenzen waren nicht statistisch signifikant. In beiden Gruppen war die Differenz der AUROC TI am größten. Schlussfolgerungen: In unserer Stichprobe zeigte sich eine größere AUROC des BMO-MRW Parameter in der Mehrzahl der Sektoren, was auf eine höhere diagnostische Wertigkeit als bei RNFLT schließen lässt. Sowohl in der gesamten Stichprobe als auch bei den Subgruppen war die AUROC der BMO–MRW TI am größten. Somit scheint der TI Sektor bei der BMO-MRW im Methodenvergleich die höchste diagnostische Wertigkeit zu besitzen. Korrelationen mit der Funktion sind notwendig, um diese Ergebnisse zu unterstützen.
Referent/in: Claudia Lommatzsch (Münster)
Fragestellung: Beim Glaukom wird neben einem erhöhten Augeninnendruck als weiterer pathogenetischer Faktor eine vaskuläre Dysfunktion vermutet. Verschiedene Einzelparameter der Durchblutung des Auges wurden in der Vergangenheit bereits mittels unterschiedlichen nicht-invasiven und invasiven Verfahren untersucht. Im Rahmen der OCT- Angiografie (OCTA) besteht nun die Möglichkeit, die Durchblutung des Sehnervens nichtinvasiv zu beurteilen. Mit einer höheren Sensitivität und Reproduzierbarkeit als bei den vorangegangenen Messverfahren kann das diagnostische Spektrum ergänzt werden. Ziel der Untersuchung ist es, mit der OCTA die Durchblutung am Sehnerven von Glaukomaugen im Vergleich zu Gesunden zu untersuchen. Methode: Vorgestellt wird eine monozentrische prospektive Studie. Untersucht wurde die papilläre Gefäßdichte (GD) mittels OCTA System AngioVue™ (RTVue-XR, Optovue, Inc) bei Glaukomaugen und bei altersgematchten gesunden Augen. Die Auswertung erfolgte als Gesamtwert für die Papille und untergliedert in sechs einzelne Quadranten. Betrachtet wurde die GD im Bereich von zwei automatischen Segmentierungsebenen: 1) radiäre peripapilläre Kapillaren (RPC) 2) Gesamtbild der oberflächlichen und tiefen Schichten (Nerve head). Ergebnisse: Eingeschlossen wurden in beiden Gruppen jeweils 34 Augen mit einem mittleren Alter von 64,45± 14,37 Jahren bzw. 63,77 ± 14,56 (p = 0,873). Die GD lag in beiden Segmentierungen bei Glaukomaugen signifikant unter der Kontrollgruppe. Auf Höhe der oberflächlichen peripapillären Kapillaren war in der Glaukomgruppe die Gesamt-GD um 19,6% (p< 0,0001) vermindert. Im Bereich der Nervehead-Segmentierung war die Gesamt-GD in der Glaukomgruppe um 15,26% (p< 0,0001) geringer als in der Kontrollgruppe. Die Analyse der einzelnen Sektoren zeigte in beiden Gruppen keinen Unterschied zur globalen GD. Schlussfolgerung: Mittels der OCT–Angiografie lässt sich eine signifikant verminderte Gefäßdichte bei Glaukomaugen darstellen. Die OCTA ist damit ein neues, valides und nicht-invasives diagnostisches Hilfsmittel zur Darstellung der Durchblutung am Sehnervenkopf zu sein.
Referent/in: Larissa Lahme (Münster)
Fragestellung: Korrelation der peripapillären Flussdichte in der OCT-Angiografie mit funktionellen Parametern der Perimetrie, der retinalen Nervenfaserschichtdicke (RNFL-Dicke) und der minimalen Papiellenrandsaumweite (MRW). Methoden: In dieser prospektiven Arbeit wurden 20 Augen von 20 Patienten mit POWG sowie 10 Augen von 10 gesunden Kontrollpersonen eingeschlossen. OCT-Angiografie wurde mittels AngioVue (Optovue Inc, Fremont, California, USA), Messungen der RNFL und MRW mittels Spectral-Domain OCT (Spectralis; Heidelberg Engineering, Heidelberg, Deutschland) und Gesichtsfeld-Untersuchungen (Automatische Statische Weiß-auf-Weiß Perimetrie (SAP)) mittels Humphrey Visual Field Analyzer II (HFA II, Modell 750; Carl Zeiss Meditec AG) vorgenommen. Alle Untersuchungen wurden am gleichen Tag durchgeführt. Die Flussdichte an der Papille, die RNFL-Dicke, die MRW, der MD (Mean Defect) und die PSD (Pattern Standard Deviation) wurden aus den einzelnen Untersuchungen entnommen und analysiert. Ergebnisse: Die mittlere peripapilläre Flussdichte in der Glaukomgruppe war signifikant niedriger als die der gesunden Kontrollgruppe (P < 0.001). Es zeigte sich eine starke signifikante Korrelation zwischen der Flussdichte am Sehnervenkopf und der funktionellen Parameter der Gesichtsfelduntersuchung (MD und PSD) (MD: Spearmans Rangkorrelationskoeffizient = 0,68, P = 0,001; PSD: Spearmans Rangkorrelationskoeffizient = -0.591, P = 0,006). Die Flussdichte an der Papille korrelierte außerdem signifikant mit der RNFL-Dicke und mit der MRW (RNFL: Spearmans Rangkorrelationskoeffizient = 0.62; P = 0.003; MRW: Spearmans Rangkorrelationskoeffizient = 0.492; P = 0.028). Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse zeigen, dass die peripapilläre Flussdichte gemessen in der OCT-Angiografie mit dem Ausmaß der funktionellen Glaukomschädigung sowie mit dem morphologischen Verlust der Nervenfaserschicht korreliert. Die OCT-Angiographie könnte somit in der Diagnostik und Verlaufskontrolle des primären Offenwinkelglaukoms in Zukunft eine Rolle spielen.
Referent/in: Nikolaus Luft (Linz)
Problemstellung: Einige der häufigsten Augenerkrankungen wie beispielsweise Glaukom oder diabetische Retinopathie sind mit Veränderungen der okulären Durchblutung assoziiert. Derzeit steht kein Goldstandard zur Quantifizierung des okulären Blutflusses zu Verfügung. Laser Speckle Flowgraphy (LSFG) stellt eine vielversprechende, nicht-invasive Technik zur 2-dimensionalen Messung der okulären Perfusion dar, welche bis dato in vivo nur an japanischen Populationen angewandt wurde. Ziel der Studie war die erstmalige klinische Evaluierung und Validierung von LSFG in einer kaukasischen Population. Methoden und Patienten: In diese prospektive Querschnittstudie wurden 40 Frauen und 40 Männer ohne ophthalmologische oder systemische Erkrankungen mit einer homogenen Verteilung auf 4 Altersgruppen (zwischen 18 und 80 Jahren) inkludiert. Nach Messung der Vitalparameter und einer kompletten ophthalmologischen Untersuchung wurde mittels LSFG der okuläre Blutfluss jeweils drei Mal vor und nach medikamentöser Pupillenerweiterung gemessen. Bei der jüngsten Probandensubgruppe wurde eine Vergleichsmessung des Blutflusses in einem retinalen Gefäßpaar mittel Doppler Optischer Kohärenz Tomographie (DOCT) durchgeführt. Ergebnisse: Vorläufige Ergebnisse zeigen, dass der Hauptparameter der LSFG, die „mean blur rate“ (MBR), als Maß der okulären Blutflussgeschwindigkeit bei Kaukasiern mit hoher Reproduzierbarkeit zu erheben ist. Die MBR zeigte eine signifikante Abnahme mit zunehmendem Alter (r=-0.59; p< 0.001). Im Gegensatz dazu konnten keine geschlechterspezifischen Unterschiede der MBR festgestellt werden (p=0.74). Die Korrelation des LSFG-basierten Parameters „relative flow volume“ (RFV) mit dem mittels DOCT-gemessenen absolutem Blutfluss war höchst signifikant (r=0,70; p=0,001). Schlussfolgerungen: Die LSFG Methode ermöglicht eine nichtinvasive, reproduzierbare und zeitsparende (5 Sekunden) Messung der okulären Perfusion bei Kaukasiern. Es können simultan der Blutfluss am Sehnervenkopf, in der Aderhaut und an retinalen Gefäßen aufgezeichnet werden. LSFG-basierte Parameter der okulären Perfusion könnten zukünftig als Biomarker für die altersabhängige Abnahme der chorioretinalen Durchblutung dienen.
Referent/in: Richard Stodtmeister (Rodalben)
In den letzten Jahren wird der Hirndruck als Risikofaktor bei der Entstehung der glaukomatösen Optikusatrophie diskutiert. Die gängige Methode ihn zu messen, ist die invasive Lumbalpunktion. Mit den Methoden des Augenarztes kann der Hirndruck mit guter Genauigkeit nicht-invasiv gemessen werden. Die physiologischen Grundlagen und die Durchführung der Methode werden in diesem Film erklärt.